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Carl Kuntz 

wurde am 29. Juli 1770 in Mannheim geboren. Das Selbstbildnis zeigt den Künstler in seinem Atelier.

Carl Friedrich Kuntz im Jahre 1789

Er besuchte die Mannheimer Zeichnungsakademie und lernte Malen nach dem Vorbild der Niederländer des 17. Jahrhunderts. Auf Reisen in der Schweiz und in Oberitalien konnte er weitere Kenntnisse hinzugewinnen. Ab 1796 arbeitete er bei der Chalkographischen Gesellschaft zu Dessau. Ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts fertigte er Landschaftsgemälde der badischen Gegenden an. Seine Werke konnten die Begeisterung der badischen Regenten auf sich ziehen, und so durfte er in deren Auftrag verschiedene Schlösser mit seinen Gemälden ausstatten. Als Hofmaler ging er nach Karlsruhe. Ab 1815 spezialisierte er sich auf Tierbilder. 1818 gehörte er zu den Gründern des Badischen Kunstvereins, dessen Galeriedirektor er später wurde.

Carl hatte zwei Söhne, die ebenfalls Maler waren. Rudolf wurde am 10. September 1798 in Mannheim geboren und starb am 8. Mai 1848 in Karlsruhe. Sein Vater brachte ihm das Malen bei, und 1830 wurde er von Großherzog Leopold von Baden zum Hofmaler ernannt. Sein Fachgebiet lag auf Gemälden mit Pferden. So durfte er unter anderem den Speisesaal von Schloss Stutensee ausschmücken.

Ludwig Joseph wurde am 21. Mai 1810 in Mannheim geboren und starb am 23. Januar 1876 in Karlsruhe. Er lernte das Malen wie schon sein älterer Bruder von seinem Vater.

Carl bildete den Heidelberger Landschaftsmaler Ernst Fries (1801 - 1833) aus, der sodann Lehrer von dessen Sohn Ludwig Joseph war.

Carl Kuntz starb am 8. September 1830 in Karlsruhe.


Federico de Madrazo y Kuntz 

wurde am 9. Februar 1815 in Rom geboren.

Sein Vater war der Maler José de Madrazo y Agudo, geboren am 22. April 1781 in Santander, gestorben am 8. Mai 1859 in Madrid. Seine Mutter war Isabel Kuntz Valentini, die ebenfalls aus einer Malerfamilie stammte. Ihr Vater war Tadeusz Kuntz oder Kuntze, geboren am 20. April 1727 in Grünberg in Schlesien, gestorben am 8. Mai 1793 in Rom.

Federico wurde im Petersdom im Vatikan getauft, sein Taufpate war Prinz Friedrich von Sachsen. Seit 1819 wohnte die Familie in Madrid. Nach einer Ausbildung an der Königlichen Akademie der Schönen Künste von San Fernando studierte er ab 1832 in Paris. 1842 wurde er Hofmaler von Königin Isabella II. von Spanien.

Signatur von Federico de Madrazo y Kuntz

Von 1860 bis 1868 und von 1881 bis 1894 war er Direktor des Museo del Prado und außerdem neunmal Präsident der Akademie von San Fernando.

Auch Federicos Bruder Louis sowie seine Söhne Ricardo und Raimondo waren Maler. Seine Tochter Cecila war mit dem katalonischen Maler Marià Fortuny (auch Marià Josep Maria Bernat Fortuny i Carbó) verheiratet.

Federico de Madrazo y Kuntz starb am 10. Juni 1894 in Madrid und wurde auf dem Cementerio de San Isidro in Madrid beigesetzt.


Zwei Maler der Familie Kuntz

Carl Friedrich Kuntz (* 1770 Mannheim; † 1830 Karlsruhe) aus der pfälzischen Linie und Federico de Madrazo y Kuntz (* 1815 Rom; † 1894 Madrid) aus der schlesischen Linie



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