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Quelle: Schaefer, Arnold 1855. Tabelle zur sächsischen Geschichte. Leipzig: Arnoldische Buchhandlung.


I. Thüringen und Meissen bis auf die Erblichkeit der Landesfürsten 1123.



Die Hermunduren, Nachbarn der Chatten, in der Mitte Deutschlands.
375
die große Völkerwanderung.
451
des Hunnenkönigs Attila Zug gen Gallien.
Königreich Thüringen vom Harze bis in die Maingegenden, von der Elbe bis zur Werra.
530
Hermanfried +, der letzte König der Thüringer. Thüringen wird von den Franken erobert; Nordthüringen (nördlich der Unstrut) den Sachsen überlaßen.
Die Slaven (Sorben) dringen über die Elbe und an die Saale vor.
723-742
Bonifacius gründet die christliche Kirche in Thüringen. Bisthum Erfurt (bald mit dem Erzbisthum Mainz vereinigt). – Südthürinigische Mark gegen die Sorben.
772-804
die Sachsenkriege Karls des großen.
843
Theilungsvertrag zu Verdun. König Ludwig der deutsche – 876. S. Söhne (Karlmann,) Ludwig der jüngere – 882; Karl der dicke – 887.
850
der Franke Thakulf, Herzog der Thüringer. Nordthürinigische Mark (Merseburg).
880-892
Herzog Poppo (Ahnherr der Grafen von Henneberg) kämpft gegen die Böhmen und Sorben. K. Arnulf 887-899.
892-908
Übermacht des fränkischen Hauses der Konradinge. Babenberger Fehde. Erzbischof Hatto von Mainz. Raubzüge der Magyaren. König Ludwig das Kind 899-911.
908
der Sachsenkönig Otto der erlauchte und sein Sohn Heinrich vertheidigen die Nordmark Thüringens gegen die Sorben und verjagen die fränkischen Herren. Konrad 1 v. Franken, König 911-918.
919-936
Heinrich 1, deutscher König; Herzog der Sachsen und Thüringer seit 912.
929
König Heinrich gründet die Burg und die Mark Meissen im Lande der Dalemincier.
933
Ungarnschlacht bei Merseburg.
938-963
Gero, Markgraf der ganzen Ostmark, bezwingt die Lausitzer. Die neue Ostmark (Nieder-Lausitz). Gero + 965. – Dietrich vom Stamme Buzici, ein hochfreier Herr im thüringischen Schwabengau, Ahnherr des wettinischen Hauses.
968
Kaiser Otto 1 (936-973) stiftet das Erzbisthum Magdeburg, die Bisthümer Meissen, Merseburg, Zeitz-Naumburg. – K. Otto 2 973-983.
983
ein Böhmenheer unter dem Grafen Dedo (v. Wettin) fällt in das Bisthum Zeitz ein. Markgraf Eckard von Meissen. K. Otto 3 – 1002.
1002
Markgraf Eckard +. Übermacht des Polenkönigs Boleslav des kühnen: Friede zu Bautzen 1018. K. Heinrich der heilige – 1024.
1024-1125
die fränkischen Kaiser: Konrad 2 – 1039, Heinrich 3 – 1056, H. 4 – 1106, H. 5 – 1125.
1034
Dedo von Wettin, Markgraf der Ostmark (+ 1075). – Reichsvögte im Vogtlande. – Graf Ludwig der bärtige in Thüringen; sein Sohn Ludwig der Springer, Gründer der Wartburg.
1073
Aufstand der Sachsen und Thüringer gegen K. Heinrich 4. Ekbert von Braunschweig Markgraf v. Meissen. Bischof Benno.
1080
der Gegenkönig Rudolf + in der Schlacht an der Elster. Fortdauernde Parteiungen im Reiche. K. Wratislav v. Böhmen. Wiprecht v. Groitzsch.
1090
Heinrich von Wettin Markgraf von Meissen + 1103. S. Sohn Heinrich der jüngere.
1115
Graf Hoyer von Mansfeld, Feldhauptmann K. Heinrichs 5, wird am Welfelsholze von den Sachsen und Thüringern geschlagen.


II. Erbliche Markgrafen von Meissen und Landgrafen von Thüringen 1123 – 1247. 


1123
Konrad der große (von Wettin) wird erblicher Markgraf von Meissen (- 1156), mit Hilfe Lothars von Sachsen und Albrechts des Bären von Askanien.
Ludwig 1 Landgraf von Thüringen (und Hessen). K. Lothar 1125-1137.
1140-1172
Ludwig 2 der eiserne, Landgraf v. Thüringen. K. Konrad von Staufen 1138-1152, Friedrich 1 Barbarossa – 1190.
1145-1147
des Markgrafen K. Kreuzfahrten nach Palästina und (mit Heinrich dem Löwen) gegen die Obotriten.
1156
Markgraf Konrad geht in das Kloster auf dem Petersberge (+ 1157). Markgraf Otto der reiche – 1190.
Kloster Altenzelle gegründet. Freiberger Bergbau. Leipziger Märkte.
1172
Ludwig 3 der milde von Thüringen; + als Kreuzfahrer auf Cypern 1190. Sein Bruder Hermann Landgraf – 1216.
1180
Herzog Heinrich der Löwe geächtet; Sachsen zertheilt. Askanische Herzöge zu Sachsen (Wittenberg, Lauenburg).
1188-1190
Fehden Albrechts des stolzen mit seinem Vater Otto wegen der Erbtheilung.
1190-1195
Markgraf Albrecht der stolze von Meissen. S. Bruder Dietrich (der bedrängte) zu Weißenfels; dessen Gemahlin Jutta von Thüringen.
1195
K. Heinrich 6 zieht die Mark Meissen ein; + 1197. Markgraf Dietrich – 1221.
1198
zehnjähriger Streit um die deutsche Krone. Dietrich hält treu zu K. Philipp (+ 1208); huldigt nach dessen Tode Otto 4 als König. Schwankende Politik des Landgrafen Hermann. Die Wartburg Sammelplatz deutscher Dichter.
1216
Ludwig 4 der heilige von Thüringen; + als Kreuzfahrer zu Otranto 1227. S. Gemahlin Elisabeth die heilige + 1231 zu Marburg. K. Friedrich 2 (1215-1250).
1221-1288
Markgraf Heinrich der erlauchte (geb. 1218; bis 1230 unter Vormundschaft der Thüringer Landgrafen). Seine Gemahlin Constantia von Österreich.
1227-1247
Heinrich Raspe Landgraf von Thüringen (sein Neffe Landgraf Hermann 2 + 1242).
1237
des Markgrafen Heinrich Kreuzfahrt gegen die heidnischen Preußen.
1246
Friedrich der streitbare von Österreich, der letzte Babenberger, +. Österreichischer Erbstreit. Ottokar von Böhmen. – Heinrich der erlauchte, Herr des Pleißnerlandes (mit Altenburg, Zwickau, Chemnitz; Mitgift der mit H.`s Sohne Albrecht verlobten Margaretha von Staufen).
Heinrich Raspe Gegenkönig, + 1247 ohne Erben.


III. Von der Vereinigung Meissens und Thüringens bis zur Erlangung der sächischen Kurwürde 1247 – 1423.


1247
Heinrich der erlauchte, Markgraf von Meissen, wird Landgraf von Thüringen.
1256
siebenjährige Erbfehde mit Heinrich dem Kinde (von Brabant; dessen Mutter Sophie Tochter von Ludwig dem heiligen). Das große Zwischenreich – 1273.
1263
Schlacht bei Wettin. Thüringen verbleibt Heinrich dem erlauchten; Heinrich das Kind wird Landgraf von Hessen.
Innere Kriege und Familienzwiste im wettinischen Hause (- 1308). Heinrichs Söhne Albrecht der unartige von Thüringen; Dietrich Markgraf von Landsberg (+ 1284; sein Sohn Friedrich Tutta + 1291); Friedrich der kleine von Meissen + 1316.
1270
Margaretha von Staufen flieht von der Wartburg (Kunigunde von Eisenberg). Ihre Söhne Friedrich der freudige (der gebißene) und Diezmann in Fehde mit dem Vater (seit 1280).
1288
+ Heinrich der erlauchte. König Rudolf (1273-1291) bricht die Raubburgen in Thüringen.
1294
K. Adolf (von Nassau, 1292-1298) besetzt Thüringen und Meissen. Reichskrieg – 1308.
1307
das schwäbische Heer K. Albrechts (1298-1308) wird von Friedrich und Diezmann bei Lucka geschlagen. Diezmann + zu Leipzig. Friedrich der freudige Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meissen – 1324. K. Heinrich 7 (v. Luxemburg) – 1313; sein Sohn Johann König von Böhmen.
1314
+ Albrecht der unartige zu Erfurt. K. Ludwig von Bayern 1314-1347 (Friedrich v. Österreich 1314-1330).
1324-1349
Friedrich der ernsthafte; bricht die Raubburgen. Seine Gemahlin Mathilde v. Bayern.
1339
Friedrichs Heerfahrt mit Eduard 3 von England gegen Philipp 6 v. Frankreich.
1347-1378
K. Karl 4, König von Böhmen, Herr von Schlesien und der Lausitz.
1349
Friedrich schlägt die deutsche Krone aus. Günther von Schwarzburg Gegenkönig. Der schwarze Tod.
1349-1381
Friedrich der strenge; erwirbt als Mitgift mit Katharina von Henneberg den östlichen Theil der Pflege Coburg.
1356
die goldene Bulle K. Karls 4; Kurhaus Sachsen-Wittenberg.
1373
Erbverbrüderung mit Hessen. F.`s Bruder Balthasar erwirbt durch Verschwägerung mit den zollernschen Burggrafen von Nürnberg den westlichen Theil der Pflege Coburg (mit Hildburghausen). Die Mark Brandenburg kommt an Böhmen.
1381
+ Friedrich der strenge. Theilung seiner Söhne – Friedrich der streitbare im Osterlande – mit den Oheimen Balthasar (in Thüringen; sein Sohn Friedrich der friedfertige + 1440) und Wilhelm der ältere (in Meissen; verjagt die Burggrafen v. Dohna; + 1407).
1388
deutscher Städtekrieg; die Landgrafen vor Nürnberg.
1391
Friedrich der streitbare kämpft mit dem deutschen Orden gegen den Polenkönig Wladislav Jagiello von Litthauen.
1400
K. Wenzel von den Kurfürsten abgesetzt; K. Ruprecht (v. d. Pfalz) – 1410. Sigismund – 1437.
1409
Friedrich der streitbare stiftet die Universität Leipzig.
1414-1418
Kirchenversammlung zu Constanz. Friedrich Burggraf von Nürnberg erhält die Mark Brandenburg.
1419-1434
der Hussitenkrieg. Friedrich der streitbare zieht für K. Sigismund ins Feld.
1422
das askanische Kurhaus zu Sachsen-Wittenberg stirbt aus.


IV. Von der Erwerbung der sächsischen Kurwürde bis zur Wittenberger Capitulation 1423 – 1547. 


1423
Friedrich der streitbare, Kurfürst und Herzog zu Sachsen.
1426
Niederlage des sächsischen Heeres bei Außig.
1428
+ Friedrich der streitbare. Seine Söhne Kurfürst Friedrich der sanftmüthige – 1464; Herzog Wilhelm – 1482.
1429f.
verwüstender Einfall der Hussiten in Meissen.
1431
Flucht des Reichsheeres vor den Hussiten bei Tauss.
Concil zu Basel.
1438
K. Albrecht (v. Österreich) als König von Böhmen gekrönt (+ 1439). Sieghafte Waffenhilfe Kurfürst Friedrichs. K. Friedrich 3 1440-1493.
1445-1450
sächsischer Bruderkrieg wegen der Landestheilung. Apel Vitzthum.
1455
7/8 Juli sächsischer Prinzenraub: Ernst und Albrecht. Kunz von Kaufungen. Der Köhler Geo. Schmidt (Triller).
1458
Georg Podiebrad König von Böhmen – 1471.
1464
+ Friedrich der sanftmüthige. Gemeinschaftliche Hofhaltung und Regierung seiner Söhne, des Kurfürsten Ernst und Herzogs Albrecht des beherzten, zu Dresden.
1471
Wladislav v. Polen König v. Böhmen. Matthias Corvinus von Ungarn, Herr von Mähren, Schlesien und der Lausitz (+ 1490).
1475
Karl der kühne von Burgund vor Neuss. Herzog Albrecht Reichsbannerträger.
1483
10 Nov. Martin Luther geboren.
1485
Haupttheilungsvertrag zu Leipzig: der Kurkreis und Thüringen verbleibt den Ernestinern, Meissen den Albertinern.
1486
+ Kurfürst Ernst. Seine Söhne Kurf. Friedrich der weise und Johann (der beständige).
1488
Albrecht, Statthalter Maximilians von Österreich in den Niederlanden.
1490-1526
die Kronen Böhmen und Ungarn vereinigt.
1495
K. Maximilians (1493-1519) Reichstag zu Worms. Ewiger Landfriede.
1498
Herzog Albrecht Erbstatthalter von Friesland.
1500
+ Albrecht der beherzte zu Emden. Seniorat im albertinischen Hause: Herzog Georg der bärtige – 1539 und Heinrich der fromme (zu Freiberg).
1502
Friedrich der weise stiftet die Universität Wittenberg.
1517
31 Oct. D. Luthers Thesen wider den Ablaßhandel.
Die deutsche Reformation.
1519
Karl 5 von Spanien zum Kaiser erwählt. Leipziger Disputation Luthers mit D. Eck.
1521
Luther auf dem Reichstage zu Worms (18 April) und auf der Wartburg. Die Reformation verbreitet sich in Kursachsen; wird unterdrückt von Herzog Georg.
1525
Bauernkrieg in Thüringen. Thomas Münzer. Die vereinigten Fürsten Johann und Georg von Sachsen, Landgraf Philipp v. Hessen (Georgs Schwiegersohn) und Heinrich v. Braunschweig-Wolfenbüttel siegen bei Frankenhausen (15 Mai). – Friedrich der weise + (5 Mai). Kurf. Johann der beständige – 1532.
1526
Ferdinand v. Österreich, König v. Böhmen u. Ungarn.
1529
die Lutheraner protestieren auf dem Reichstage zu Speier gegen die Beschlüße der Mehrheit (19 April).
Einführung der Reformation in Kursachsen. Lutherische Katechismen.
1530
Reichstag zu Augsburg: Glaubensbekenntniß der Protestanten (25 Juni). Philipp Melanchthon.
1531
Schmalkaldischer Bund.
1532
Kurfürst Jo. Friedrich der großmüthige (sein Bruder Jo. Ernst zu Coburg + 1553).
1539
+ Georg der bärtige. Herzog Heinrich der fromme – 1541. Seine Gemahlin Katharina von Meklenburg.
Einführung der Reformation im albertinischen Sachsen.
1541
Moriz, Herzog zu Sachsen. Christoph v. Carlowitz.
1542-1544
Moriz kämpft mit dem Reichsheere gegen die Türken und gegen Frankreich. Jo. Friedrich und Philipp vertreiben Heinrich v. Wolfenbüttel.
1543
Moriz stiftet die drei Fürstenschulen zu Pforte Meissen und (1550) Grimma.
1545
das Tridentiner Concil wird eröffnet.
1546
18 Febr. + Luther. – Schmalkaldischer Krieg. Karl 5 verhängt über Jo. Friedrich und Philipp die Acht und beauftragt Moriz mit der Vollstreckung.
1547
24 April Schlacht bei Mühlberg. Jo. Friedrich gefangen (- 1552).


Geschichte von Sachsen und Thüringen

Von der Antike bis zum Schmalkaldischen Krieg



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