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Etwa 1631 wurde, soweit bekannt, ein Caspar Ryssel geboren. Er war Richter in Dechwitz und starb dort am 2. September 1714. Dechwitz war eines von mehreren Dörfern rund um Magdeborn bei Leipzig, die dem Braunkohleabbau zum Opfer fielen. Die Familie, später auch Rüssel genannt, war dort zahlreich vertreten. Die Kirchenbücher reichen bis in die 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts zurück. Zu dieser Zeit gab es in Magdeborn zwei Ryssel-Linien.

Gedenkstein für Magdeborn

In Leipzig lebte eine Handelsfamilie von Ryssel, deren frühester Ahn 1551 in Maastricht geboren wurde:

http://www.zeitlebenszeiten.de/html/von_ryssel.html

Und noch ein paar andere tragen diesen Namen, so zum Beispiel der Theologe Karl Viktor Ryssel (geboren in Reinsberg bei Nossen 1849, gestorben in Zürich 1905) oder der SPD-Politiker Karl Ryssel (1869 - 1939), der in Borna geboren wurde, beides nicht weit von Leipzig und Dechwitz entfernt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ryssel

Hinsichtlich der Namensforschung interessant ist die Deutung von "Ryssel".
Die nordfranzösische Stadt Lille hieß früher Ryssel oder Rijsel. Der Urahn der Handelsfamilie soll tatsächlich in dieser Stadt geboren sein und nach Brüssel gekommen sein. Über Maastricht und Köln gelangte die Familie nach Leipzig. Ein Zusammenhang zwischen der Leipziger und Magdeborner Linie ist bisher nicht bekannt, aber sehr wahrscheinlich.


Caspar Ryssel

(* circa 1631 unbekannt; † 1714 Dechwitz) war Richter in Magdeborn und wahrscheinlich Nachkomme einer wallonischen Handelsfamilie, die im 16. Jahrhundert in Leipzig sesshaft wurde.



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